LinkedIn-SEO: Mehr Sichtbarkeit bei den richtigen Menschen

LinkedIn ist eine Suchmaschine. Und genau deshalb ist LinkedIn-SEO, Suchmaschinenoptimierung, für euren LinkedIn-Content relevant. Hier kommen meine Tipps, damit euch die richtigen Menschen auf dem Businessnetzwerk finden und auf euren Content aufmerksam werden.

Wie bei Google, Bing & Co., bevorzugt auch der LinkedIn-Algorithmus auf die Informationsbedürfnisse der Nutzer zugeschnittene Inhalte, die ein gutes Nutzererlebnis bieten. Viele der SEO-Praktiken, die für Suchmaschinen gelten, lassen sich auch auf LinkedIn anwenden.

 

Relevante Keywords finden

Recherchiert Keywords, die eng mit den Themen verknüpft sind, mit denen sich die Menschen beschäftigen, die ihr erreichen möchtet. Dabei helfen euch Keyword-Tools wie der Google Keyword-Planer, SEMRush, Ubersuggest, XOVI oder Answer the Public. Seid ihr beispielsweise ein SaaS-Startup und bietet CRM-Funktionen, verwendet Keywords wie „CRM-Software“, „Kundenbeziehungsmanagement in der Cloud“ oder „Kundendatenmanagement“ in eurem Content.

 

LinkedIn-Profil optimieren

Integriert in euer LinkedIn-Profil die für eure Zielgruppen relevanten Keywords. Ausgangspunkt sind diese Fragen: Was sind ihre Kernherausforderungen? Mit welchen Themen beschäftigen sie sich? Wie könnt ihr mit eurem Angebot dabei helfen? Welche Infos sollten sie bei euch dazu finden? Besonders wichtig: Integriert diese Schlagwörter in den Info-Text. Kommuniziert ihr im Berufsalltag überwiegend auf Deutsch, verwendet deutsche Keywords. 

 

LinkedIn-Info-Text
In meinem LinkedIn-Profil sieht der Info-Text so aus (bei mir gibt es auch eine englische und eine spanische Version).

 

Seid ihr auch international unterwegs, lohnt es sich, (zusätzlich) ein englischsprachiges Profil – und gegebenenfalls in weiteren Sprachen – anzulegen. Hier verwendet ihr dann natürlich englische Keywords bzw. Keywords der jeweiligen Sprache. Auch hier steht das Nutzererlebnis wieder im Fokus: Die meisten LinkedIn-Nutzer bevorzugen Content höchstwahrscheinlich in ihrer Muttersprache. Haltet euer persönliches LinkedIn-Profil und eure Unternehmensseite regelmäßig auf dem neuesten Stand, damit die richtigen Menschen euch finden. 

 

Content teilen, der sich um eure Keywords dreht

Veröffentlicht regelmäßig nützliche und interessante Inhalte rund um die Keywords, die für eure Zielgruppen relevant sind. Inhalte, die eure Expertise zeigen und die euch als perfekte Problemlöser positionieren. Beantwortet mit eurem Content beispielsweise Fragen, die eure Zielgruppen auf Social Media stellen, die eurem Kundenservice oder eurer Salesabteilung immer wieder begegnen. So stellt ihr sicher, dass ihr thematisch nah an dem bleibt, was die Menschen wirklich umtreibt, die ihr erreichen möchtet. So baut ihr schrittweise Vertrauen auf und aus Interessenten werden dann vielleicht auch irgendwann Kunden. 

 

Einen Wettbewerbsvorteil sichern

Optimiert ihr euer LinkedIn-Profil, werdet ihr auch leichter über Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. gefunden. Vorausgesetzt, ihr habt euer Profil auf „öffentlich“ gestellt. Und: Nicht alle eure Marktbegleiter optimieren ihre LinkedIn-Profile für Suchmaschinen. Steckt ihr etwas Arbeit in eure SEO, sichert ihr euch also Wettbewerbsvorteile und hebt euch von anderen ab. Ihr werdet sichtbarer bei den richtigen Menschen und zieht mehr Aufmerksamkeit auf euch, eure Inhalte und somit euer Angebot. 

 

Fazit

LinkedIn-SEO kann maßgeblich dazu beitragen, dass euch die richtigen Menschen auf LinkedIn entdecken. Ihr werdet sichtbar für eure Themen, baut Glaubwürdigkeit auf und positioniert euch als Experten, macht die richtigen Menschen auf euch aufmerksam und kommt in Kontakt mit ihnen. Ihr hebt euch auf dem Markt ab und sichert euch Wettbewerbsvorteile. Integriert ihr SEO in eure Content-Strategie für LinkedIn (und idealerweise natürlich auch für weitere Kanäle) und verfolgt sie konsequent, werdet ihr damit langfristig positive Ergebnisse erzielen und euch auf LinkedIn erfolgreich positionieren können.

 

Ihr habt noch keine Content-Strategie? Dann meldet euch bei mir und bucht hier euer kostenloses Strategiegespräch. 

Von Caroline Hof

Caroline Hof ist Marketingstrategin und Gründerin von storigy®. Sie hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in digitalem Marketing und Kommunikation – als Technologieredakteurin, PR- und Digital-Marketing-Beraterin in Agenturen und als selbstständige Beraterin.

Mit storigy® unterstützt sie Tech-Startups und Tech-KMU im B2B dabei, ihr Content-Marketing strategisch aufzustellen. Im Mittelpunkt steht eine klare Content-Strategie, die von den Unternehmenszielen ausgeht und die Grundlage für relevante Themen, passende Kanäle und eine umsetzbare Content-Planung schafft.

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  1. Liebe Caroline,

    danke für diesen knackigen Beitrag und die einfachen, aber sicher super wirkungsvollen Tipps!

    Es ist ja spannend: Beim Schreiben von Website-Texten und Blogartikeln habe ich ständig mit SEO zu tun – wenn ich auf LinkedIn unterwegs bin, hab ich allerdings noch nie drüber nachgedacht. 😲 Na ja, zumindest bist jetzt, denn nun hab ich ja deine Tipps.

    Herzliche Grüße aus Wien
    Susanne

    1. Liebe Susanne,

      vielen Dank für dein Feedback auch hier.

      Ich freue mich immer, wenn ich mit Tipps weiterhelfen oder inspirieren kann.

      Dass SEO neben Content für Websites auch für LinkedIn (und weitere Social-Media-Plattformen) relevant ist, wissen viele nicht. Ich stelle das auch immer wieder in Kundengesprächen fest. Deshalb habe ich mir gedacht, ich mache mal einen Beitrag dazu. 😉

      Dann viel Spaß beim Ausprobieren meiner Tipps!

      Herzliche Grüße aus München
      Caroline

  2. Spannender Punkt, dass LinkedIn im Grunde auch ueber Suchintention funktioniert. Was ich bei Selbststaendigen oft beobachte: Profil-SEO bringt erst dann wirklich passende Kontakte, wenn Website, Angebotsseite und LinkedIn dasselbe Vokabular nutzen. Sonst findet man zwar Begriffe, aber die Erwartung nach dem Klick passt nicht. Besonders hilfreich finde ich deshalb, zuerst drei bis fuenf wiederkehrende Kundinnenfragen zu sammeln und diese konsequent in Profil, Beitragsideen und Website-Struktur aufzugreifen. So wird Sichtbarkeit ruhiger und weniger abhaengig von taeglichem Posten.

    1. Liebe Lea, du sprichst da ein riesiges Problem an! Was bringt der ganze Traffic über LinkedIn, wenn die Sprache auf der Website plötzlich eine völlig andere ist?

      Die typischen Kundenfragen als roten Faden durch Profil, Beiträge und Website zu ziehen, ist der beste Weg, die richtigen Menschen anzuziehen und zu überzeugen. Das spart viel Zeit und Energie. Danke für die super Ergänzung!

      Sonnige Grüße aus München
      Caroline

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