5 Mythen über KI im Content-Marketing

Künstliche Intelligenz (KI) hat die Art und Weise, wie wir Content-Marketing betreiben, revolutioniert. Doch mit dieser bahnbrechenden Technologie kommen auch einige hartnäckige Mythen ins Spiel. In diesem Beitrag decke ich die fünf größten Mythen rund um KI im Content-Marketing für euch auf.

 

Mythos 1: Künstliche Intelligenz ersetzt menschliche Kreativität

Künstliche Intelligenz ist auf die von Menschen zur Verfügung gestellten Datensätze angewiesen. Nur auf dieser Basis kann sie Neues schaffen. Für wirkungsvollen Content, der passgenau auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten ist, braucht es den Menschen. KI-Anwendungen wie ChatGPT, Bard & Co. fehlt das Verständnis für den Kontext, die Empathie für die Zielgruppe, die menschliche Note. Sie sind auch nicht ausreichend in der Lage, den Kontext einer spezifischen Situation oder aktueller Ereignisse zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. KI-Systeme sind aber nützliche Werkzeuge, um die menschliche Kreativität zu erweitern und zu ergänzen. Nicht, sie zu ersetzen.

 

Mythos 2: KI-generierte Inhalte sind immer neutral und objektiv

KI-Modelle können unbeabsichtigt Vorurteile ihrer Entwickler oder der Daten übernehmen, mit denen sie trainiert wurden. Es ist wichtig, diese Modelle kontinuierlich zu überwachen und anzupassen, um sicherzustellen, dass der generierte Content ausgewogen und fair bleibt. So weist der ChatGPT-Betreiber OpenAI darauf hin, ChatGPT sei „nicht frei von Vorurteilen und Stereotypen, daher sollten Nutzer und Lehrkräfte den Inhalt sorgfältig prüfen.” Es braucht daher transparente und ethische Richtlinien für die Verwendung von Künstlicher Intelligenz im Content-Marketing, um Vorurteile zu minimieren und das Vertrauen der Zielgruppe zu erhalten. Letztendlich ist es wichtig, dass Menschen die Verantwortung übernehmen und die Entscheidungen der KI-Systeme überwachen, um eine gerechte und ausgewogene Content-Erstellung sicherzustellen.

 

Mythos 3: KI ist zu kompliziert für kleine Unternehmen

Mit der wachsenden Anzahl benutzerfreundlicher KI-Plattformen profitieren auch kleinere und mittelständische Unternehmen ohne tiefes technisches Know-how zu Künstlicher Intelligenz. Die meisten KI-Tools sind auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen zugeschnitten und lassen sich relativ einfach in bestehende Systeme integrieren. Zudem profitieren sie häufig von vorgefertigten KI-Lösungen, die speziell für ihr jeweiliges Geschäftsfeld entwickelt wurden. Besonders für kleine Marketing- und Kommunikationsteams in Startups und KMU lohnt es sich, auf KI-Tools zu setzen: Inhalte lassen sich effizienter erstellen, analysieren und personalisieren. KI-Tools helfen auch dabei, Prozesse zu automatisieren. Das kann kleinen Unternehmen helfen, Zeit zu sparen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Mythos 4: KI kann mein Content-Marketing-Team ersetzen

Künstliche Intelligenz unterstützt die Arbeit eines Content-Marketing-Teams, indem sie repetitive und langweiligere Aufgaben automatisiert, bei der Content-Erstellung unterstützt, Daten analysiert und wertvolle Erkenntnisse liefert. Menschliche Aspekte des Content-Marketings, wie beispielsweise die strategische Planung, das Verständnis des Kundenverhaltens, den Aufbau von Beziehungen und das Community-Management, kann KI alleine jedoch nicht übernehmen. Eine Content-Strategie zu entwickeln erfordert beispielsweise in erster Linie menschliche Intelligenz, um die Geschäftsziele, die Zielgruppen und die Wettbewerbslandschaft dabei zu berücksichtigen und SMARTe (spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminierte) Ziele zu setzen und entsprechende Maßnahmen zu definieren. Künstliche Intelligenz kann aber natürlich bei Teilaspekten – wie der Datenauswertung – helfen, aber die strategische Ausrichtung ist eine menschliche Aufgabe.

 

Mythos 5: KI-generierter Content ist zuverlässig

KI-Content-Tools wie ChatGPT, Bard & Co. können zwar große Datensätze abrufen, Eingaben verarbeiten und größtenteils korrekte Inhalte erstellen. Aber oft neigen sie auch dazu, irrelevante Fakten und Fehlinformationen in den ausgegebenen Content zu übernehmen. KI-Content enthält gelegentlich auch grammatische Fehler, unklaren Ausdruck oder unschlüssige Formulierungen, was die Qualität beeinträchtigt. Deshalb: Auch hier ist der Mensch noch unverzichtbar. Ihr müsst eure mit KI generierten Inhalte immer einem genauen Qualitäts- und Faktencheck unterziehen!

 

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Von Caroline Hof

Caroline Hof ist Marketingstrategin und Gründerin von storigy®. Sie hat mehr als 13 Jahre Erfahrung in digitalem Marketing und Kommunikation – als Technologieredakteurin, PR- und Digital-Marketing-Beraterin in Agenturen und als selbstständige Beraterin.

Mit storigy® beraten sie und ihr Team Startups, kleine und mittlere Techunternehmen, wie sie mit der passenden Marketingstrategie im Web, auf LinkedIn oder weiteren Social Media für ihre Zielgruppen nachhaltig und mit Plan sichtbar werden. Und langfristig ihre Businessziele erreichen.

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